Die Prüfung

LJV Hamburg

Die Jägerprüfung in Hamburg besteht aus einem schriftlichen Teil, einer Schießprüfung und einem mündlich-praktischen Teil. Die Schießprüfung sowie die theoretische Prüfung werden am Schießstand in Garlsdorf abgelegt. Der mündlich-praktische Teil findet in der Geschäftsstelle der Landesjägerschaft Hamburg statt. 

Die Prüfungsinhalte und den Ablauf der Prüfung finden Sie nachfolgend aufgelistet. Wenn Sie nähere Informationen wünschen, können Sie sich jederzeit mit uns in Kontakt setzen. 


Themen:

  • Waffenkunde
  • Rechtskunde 
    • Umweltschutzrecht
    • Naturschutzrecht
    • Tierschutzrecht
    • Bundesartenschutzverordnung
    • Bundeswildschutzverordnung
    • Jagdrecht
    • Waffenrecht
  • Tierkunde
  • Jagdhundewesen
  • Jagdbetrieb
  • Waldbau
  • Natur-/Gewässerschutz
  • Landschaftspflege

Schießprüfung Hamburg


Zwei Kugeldisziplinen (i.d.R. Kal. .222 Rem. mit Zielfernrohr)
5 Schuss auf Rehbockscheibe 100 Meter stehend angestrichen und
5 Schuss auf Fuchsscheibe 100 Meter liegend freihändig.
Auf beide Scheiben mindestens 50 von 100 möglichen Ringen.
 

Schrotdisziplinen (i.d.R. Bockflinte mit Einabzug Kal. 12/70)
 

10 Traptauben geradeausfliegend und in der Höhe variierend beschießen (5 - 6 Schützen wechseln nach jeder Schussserie ihren Stand).
Mindestend 3 Treffer sind zum Bestehen nötig.
Es besteht eine Wiederholungsmöglichkeit am gleichen Tag. 


Schriftliche Prüfung Hamburg


2-stündige Prüfung von insgesamt 90 Fragen, jeweils 15 Fragen zu den oben genannten Stoffgebieten. Von drei möglichen Antworten ist jeweils eine als richtig anzukreuzen. Von 15 Fragen sind jeweils 8 Fragen richtig zu beantworten. 


Mündliche Prüfung Hamburg


Gruppenprüfung anteilig jeweils ca. 7 - 10 Minuten zu jedem Stoffgebiet. 


Wichtiges zur Prüfung in Hamburg


Die Schießprüfung und die schriftliche Prüfung werden als eine Einheit bewertet und haben eine Gültigkeit von einem Jahr. Das bestehen der Schieß- und der schriftlichen Prüfung ist die Voraussetzung für die Teilnahme an der mündlichen Prüfung. Die schriftliche und die mündliche Prüfung werden unabhängig voneinander bewertet. In jedem Teilbereich muss eine Mindestnote von 4,0 erreicht werden. Falls die mündliche Prüfung nicht auf Anhieb bestanden wird, kann Sie viermal im Jahr wiederholt werden. 


Dokumente für die Prüfung


- KLEINES Führungszeugnis (für den privaten Gebrauch), zum Prüfungstermin nicht älter als 6 Monate
- BEIDSEITIGE, FARBIGE Kopie des Personalausweises
- ANTRAG, (ganz wichtig: am Bildschirm ausfüllen) und dann ausdrucken. 1 Passbild in das vorgesehene Feld kleben, ein Passbild mit einem Kleks Kleber etwas weiter unten befestigen.

  

Quelle: http://www.ljv-hamburg.de 

    

JLH Harburg

 Übersicht Jägerprüfung

Hier eine kurze Übersicht über den Umfang der Jägerprüfung, die auch als "Grünes Abitur" bezeichnet wird:

1. Jagdliches Schießen

Bei  der Schießprüfung muss jeder Prüfling sein Können beim Schrot- und  Kugelschießen sowie in der Waffenhandhabung darlegen. Hierbei müssen  mindestens folgende Ergebnisse erzielt werden:

Flinte: 5 von 15 Wurfscheiben; Skeet
Büchse: 25 von max. 50 Ringen auf der Rehbock-Scheibe; 5 Schuss auf 100 m, stehend angestrichen
Büchse: 2 Wertungstreffer bei 5 Schüssen auf den laufenden Keiler, freihändig aus der Erwartungshaltung.

2. Schriftliche Prüfung

Bei  der schriftlichen Prüfung sind aus den folgenden Themengebieten jeweils  20 Fragen im Multiple-Choice-Verfahren zu beantworten.

-Dem Jagdrecht unterliegende und andere freilebende Tiere
-Jagdwaffen und Fanggeräte
-Naturschutz, Hege und Jagdbetrieb
-Behandlung des erlegten Wildes, Wildkrankheiten, Jagdhundewesen, jagdliches Brauchtum
-Jagdrecht und verwandtes Recht

Die Bearbeitungszeit für die Fragen eines Fachgebietes beträgt 30 Minuten.

3. Mündlich-praktische Prüfung

In  der mündlich-praktischen Prüfung muß der Jagdscheinanwärter sein Wissen  über die unter 2. genannten Themengebiete im Revier unter Beweis  stellen. So stehen z.B. der Umgang mit Waffen und Munition, das Erkennen  von Jagdsignalen, das Bestimmen von Tierpräparaten und Pflanzen, das  Deuten von Spuren und das Erkennen von Wildkrankheiten auf dem Programm. 


 

Quelle: https://www.jlh-online.de